EDITION 2: NATIONALRATSWAHL 2017 PLUS NRW 2017 PLUS

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Wir können uns vorstellen, mit jeder Partei eine Koalition einzugehen, um unsere politischen Forderungen umzusetzen.






Christian Kern (SPÖ): Grundsätzlich geht es in der Politik immer um die Umsetzung von Inhalten. Das wollen wir auch erreichen - möglichst viel von unserem Programm. Das haben wir auch so ganz klar definiert. Wir wissen aber, dass es natürlich neben den Programmen - die man schriftlich festlegt - auch so etwas wie eine gelebte Koalitionsarbeit gibt. Und da muss man sich natürlich gut überlegen mit wem man sich in ein Boot setzt. Und das bietet hier natürlich ganz klar Einschränkungen. Wenn jemand zum Beispiel Kandidaten schickt, die antisemitische Reden schwingen, dann ist das für uns zum Beispiel ein absolutes No-Go.





Sebastian Kurz (ÖVP): Es gehört zum Respekt vor den Wählern, die Wahl abzuwarten, bevor über Koalitionen gesprochen wird. Generell kann gesagt werden, dass dort, wo wir im Bereich der Werte und Inhalte auch eine Übereinstimmung finden, für uns eine Zusammenarbeit grundsätzlich möglich ist.





Heinz-Christian Strache (FPÖ): Also grundsätzlich leben wir als Freiheitliche Partei die Äquidistanz. Da geht es nicht um irgendeine Präferenz in Richtung irgendeiner Partei oder Parteifarbe. Nein, da geht es um grundsätzlicheres. All jene politischen Mitbewerber die nach einer Wahl, wenn wir auch entsprechend durch die Österreicherinnen und Österreicher auch gestärkt werden, bereit sind, die Interessen Österreichs auch in den Vordergrund zu stellen. Also im Sinne auch einer 'Österreich zuerst'-Politik, diesem Land und den Menschen in diesem Land auch endlich eine bessere und gerechtere Zukunft möglich zu machen und bereit sind, mit uns freiheitliche Forderungen umzusetzen: Der kann ein Partner werden.





Ulrike Lunacek (GRÜNE): Nein, das geht auf keinen Fall. Mit den Freiheitlichen ist es einfach ausgeschlossen. Wir sind die Alternative - wir sind das Gegenstück zur FPÖ. Wir wollen - und ich will - wir Grüne wollen ein offenes, weltoffenes, solidarisches, pro-europäisches Österreich, dass auch in der EU eine positive Rolle spielt. Und das geht einfach mit den Freiheitlichen nicht.





Matthias Strolz (NEOS): Nun denn. Wir wollen mit allen Parteien immer in gutem Austausch sein, mit allen kooperieren. Das ist eine Grundhaltung. Gleichermaßen haben wir natürlich unsere eigenen Werte und Vorstellungen. Eine Koalition mit der FPÖ scheint derzeit nicht tragfähig. Die haben ganz andere Vorstellungen zu Europa und sie haben auch bezüglich 'Menschenbild' teilweise eine andere Haltung. Das heißt: gesprächsbereit mit allen, aber es wird sich nicht mit allen ausgehen.





Roland Düringer (GILT): Wer ist 'uns'? Wer ist 'uns' eigentlich? Wer ist 'uns'? Ich bin nicht 'uns'. GILT ist keine Partei. Das einzige 'uns' was ich kenne ist die Bevölkerung. Und ich glaube nicht, dass die Bevölkerung mit einer Partei eine Koalition eingehen möchte. Ich finde, die Bevölkerung sollte endlich anfangen selbst Entscheidungen zu treffen.





Peter Pilz (PILZ): In der täglichen Praxis im Parlament ist das eine Selbstverständlichkeit. Aber wenn man gemeinsam mit einer anderen Partei regiert, dann muss man auch große Gemeinsamkeiten haben. Und da gibt es eine Partei, mit der das sicher nicht der Fall ist: Das ist die Freiheitliche Partei. Mit der wird es auch keine Regierung geben. Das garantiere ich, wenn es schon andere nicht mehr garantieren.





Mirko Messner (KPÖ): Koalition bedeutet: auf Grundlage eines gemeinsamen Programms längerfristig zusammen zu arbeiten. Da sehe ich derzeit ich keine Partei, mit der wir das machen könnten. Zweitens: Wir wollen Koalition mit den Menschen, mit den sozial Benachteiligten bzw. mit den Menschen, deren Interessen jetzt zu wenig zu Wort kommen.





Barbara Rosenkranz (FLÖ): Für uns stehen die inhaltliche Politik und die Kontrolle der Regierung im Mittelpunkt.





Isabella Heydarfadai (WEISSE): Die WEIßEN vertreten keine Positionen zu den von uns vorgeschlagenen Themen.